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Die Jeansjacke


In fast jedem Kleiderschrank ist eine Jeansjacke zu finden. Der Jeansstoff an sich wächst aber nicht fertig auf Bäumen oder an Sträuchern, sondern entstammt der Baumwollpflanze bzw. ihren etwa 10 bis 50 mm langen Samenhaaren. Diese Samenfäden werden industriell zu langen Fäden gesponnen und die Kettfäden (das sind die, die längs im Gewebe verlaufen) werden garngefärbt. Man spricht von einer Mantelfärbung, wodurch das Innere, der Kern weiß bleibt. Werden nun die Fäden miteinander versponnen, entsteht der bekannte Jeanslook.
Die Jeansjacke ist durchaus ein Kleidungsstück mit einer langen Geschichte. Besonders in den 80er Jahren war sie bei der Jugend hoch im Kurs und ein Muß, wenn man modisch dem Trend nicht hinterher hinken wollte. Damals waren die Jeansjacken eher kurz geschnitten und, wenn man so will, ein wenig blousonartig, doch dieser Trend hat sich gegeben. Die heutigen Jeansjacken gibt es in vielen verschiedenen Ausführungen, ob gerade geschnitten, tailliert oder lang als Jeansmantel, es gibt kaum Grenzen. Im Frühjahr oder Sommer als einfache Übergangsjacke oder im Winter als dick gefüttertes Modeaccessoire, gegebenenfalls mit einer schicken Weste als wärmende Deckschicht, hat die Jeansjacke einen hohen Tragekomfort durch ihren leichten Baumwollstoff. Einzig zu eleganten Events ist sie nicht tragbar, doch das macht gar nichts, weil sie auf sportlicher Ebene in jeglicher Hinsicht brilliert.
Als Käufer hat man die Qual der Wahl, in welcher Farbe und Ausführung die für einen perfekte Jacke aussieht und was für ein Budget man ansetzt, um einen Kauf zu tätigen, der ein angemessenes Preis-Leistungsverhältnis hat. Natürlich erzielt eine Jeansjacke nicht den Preis einer echten Lederjacke, doch der ideelle Wert ist der Gleiche, und darauf kommt es an, zumal der Jeansstoff einiges aushält und recht robust ist.