Die Lederjacke
Ähnlich wie auch bei dem Ledermantel ist die Lederjacke ein gleichermassen modisches Accesoire, wenngleich sie auch nicht auf die gleiche Art Klischees bedient. Sie gibt es in viel mehr Ausführungen, sei es in farblicher Hinsicht oder im Hinblick auf den Schnitt. Sie kann tailliert, blousonartig geschnitten sein oder ganz schlicht einen geraden Schnitt aufweisen.
Gerne bedienen sich Motorradfahrer der Auswahl an Lederjacken, denn bei einem Sturz schützt sie viel besser als eine Jacke, die aus Synthetikmaterial hergestellt wurde.
Die Entscheidung, aus welchem Leder die neue Lederjacke bestehen soll, ist häufig nicht ganz einfach. Es gibt eine Vielzahl an verschiedenen Lederarten, sei es Velours-, Nappa- oder Nubukleder. Jedes dieser Lederarten, soviel steht fest, möchte besonders gepflegt werden, um dem Besitzern dieser Lederjacken lange Freude zu bereiten und durch Langlebigkeit, Strapazierfähigkeit sowie Robustheit zu glänzen. Am einfachsten und mit am effektivsten ist, seine Lederjacke von Zeit zu Zeit einzufetten. Dies bringt zusätzlich noch einen gewissen Imprägnierschutz, da das Lederfett wasserabweisend wirkt und das Leder an sich gleichzeitig vor Austrocknung und der dadurch entstehenden Brüchigkeit schützt.
Beachtet man die Pflegehinweise, wird man lange Freude an der neuen Lederjacke haben.
Neben Lederarten, die von Säugetieren aus unseren Breiten kommen, gibt es noch solches von Krokodilen, Schlangen oder Eidechsen. Dieses Leder ist sehr wertvoll, da die Tiere nicht so gross sind wie unsere heimischen Rinder oder Schafe (zumindest, wenn man sich die Eidechsen oder die Schlangen anschaut) und dadurch die Ausbeute nicht dieselbe ist. Hinzu kommt der Zuschlag, dass das gewonnene Leder bzw. die fertigen Lederjacken, je nachdem, exportiert werden müssen. Ein recht stattlicher Preis kommt so zustande, den nicht jeder Verbraucher bereit ist, zu zahlen. Dazu kommt, dass das sog. Exotenleder im Vergleich zu Rinds- oder Ziegenleder viel empfindlicher ist.