Der Ledermantel
Wie wird eigentlich ein Ledermantel hergestellt? Die Industrie verwendet zur Lederherstellung die Haut verschiedener Säugetiere. Das sind meistens die vom Rind, Schwein, Büffel, Ziege, Schaf, Pferd oder Rotwild, wobei die Häute von Rindern in der Verarbeitung mit > 60 % den grössten Anteil haben. Der Vorgang der Enstehung des Leders geht so vor sich, dass die Tierhaut zuerst aufgeweicht wird und dann durch Kalkzugaben die Haare von dem späteren Rohstoff entfernt werden. Danach wird das Produkt entfleischt (überschüssige Fettreste werden entfernt) und gesaplten (um eine regelmässige Dicke des Materials zu erhalten), woraufhin es dann gefalzt und sortiert wird, um sodann zu Lederjacken und -mänteln sowie anderen Produkten, die aus Leder bestehen, weiterverarbeitet zu werden.
Wer einen Ledermantel trägt, bringt seine ganz eigene Philosophie und Lebenshaltung zum Ausdruck, so heisst es. Zu Personen, die der Gruftie- oder Gothicszene angehören, gehört ein solcher Ledermantel genauso zum "guten Ton", wie bei Motorradfahren, die gerne mit ihren Harleys durch die Gegend fahren. In Westernfilmen werden Filmhelden gerne in naturfarbene Ledermäntel gesteckt, während Stars aus Filmen wie "Matrix" sich der Variante in schwarz bedienten, um dem Protagonisten sein unverwechselbares Image zu verleihen. Neben dem Ledermantel, der oft einen etwas verruchten Eindruck hinterlasst, werden sehr gerne auch Lederjacken getragen. Viele verschiedene Formen, Farben, Muster und Preiskategorien herrschen hier vor und lassen dem potenziellen Käufer die Entscheidung nicht einfach fallen. Daneben, dass Jacken aus Leder ein modisches Accesoire sind, schützen sie bei verschiedenen Sportarten, wie z.B. im Motorsport den Sportler und halten durch ihre Strapazierfähigkeit eineiges aus.
Wird der Ledermantel angemessen gepflegt, so kann man viele Jahre seine Freude daran haben. Er schmückt und schützt seinen Träger gleichermassen und lässt ihn aussehen wie ein kleiner Held, wie eben erwähnt als stilistisches Mittel im Film.